• Heike HL

DozentSein: Das "nicht"-Wort


DozentSein: Das "nicht"-Wort ist dem bildlich denkenden Gehirn unbekannt (denk nicht an einen dicken rosa Elefanten)...Erstaunlich ist doch, wie oft das Wort "nicht" trotzdem genutzt wird.

Seid nicht so unruhig...

Seid nicht so kritisch...

Macht es nicht so kompliziert...

Letztens las ich einen Artikel in einer Frauenzeitschrift, indem es um Männer- und Frauen-Sprache im Job ging. Ich musste an meine Arbeit denken - weniger, weil ich an Lernende dachte, sondern weil wir ja viel Frauen in unserem Lehrberuf sind (und sowohl weibliche als auch männliche Chefs haben).

Neben der Aussage, dass wir Frauen häufig emotionaler sind, sowie komplexer und langfristiger denken, ging es um die Folgen, die das im Job hat. Frauen agieren auf der Beziehungsebene und nehmen vieles persönlich. So auch Kritik von männlichen Kollegen/Chefs.

Der in der Zeitschrift befragte Soziologe, Kommunikationsberater und Coach rät, dass weibliche Führungskräfte berufliches und privates trennen sollten und in einer klaren Sprache "ansagen".

Folgenden Tipp von ihm fand ich dann sehr spannend: "Jede Frau sollte sich als Mantra vorsagen: Ich bin nicht mein Ergebnis. Wer mich kritisiert, meint nicht mich...".

Äh...okay...

Also meine Empfehlung an uns weibliche Dozenten und Führungskräfte wäre: Analysiere Deine inneren Gedanken und Dialoge hinsichtlich des "nicht"-Wortes und kommuniziere und visualisiere Deine Ziele positiv :-)

Und zum Thema "Mantra"...wie wäre es mal mit folgendem "Mantra": Ich bin wichtig und aus gutem Grunde in dieser Position - mein Ergebnis ist Teil meiner Rolle als Führungskraft (Dozentin) und von vielen Faktoren abhängig. Kritik an mir ist eine Sichtweise...und hat auch mit dem Kritiker und seiner Rolle/seinem Kontext zu tun.


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