• Heike HL

CoachSein: Warum Burnout eng mit der eigenen Persönlichkeitsstruktur zusammenhängt

Aktualisiert: Jan 6


CoachSein: Warum Burnout eng mit der eigenen Persönlichkeitsstruktur zusammenhängt ...

Was ist Burnout? In aller Kürze: Burnout ist ein Erschöpfungszustand - körperlich und geistig. Eine totale Energielosigkeit (und wird medizinisch eigentlich einer Depression zugeordnet).

Die Folgen eines Burnout können sein:

  • Ineffektives Arbeiten

  • sozialer Rückzug

  • Suchtneigung

  • Selbstmordgedanken

Besonders betroffen sind z.B. Lehrerberufe, Berufe im Gesundheitswesen, Vertriebsmitarbeiter.

Menschen mit Burnout sind gefangen in einem Dilemma von eigenem (Wunsch-)Anspruch und (Arbeits-)Wirklichkeit. Es scheint jedoch einige persönlichkeitsbezogene Faktoren zu geben, die ein Burnout begünstigen:

  • Perfektionismus & Idealismus

  • hohes Verantwortungsbewusstsein

  • Übereifer

  • den Versuch, eigene Gefühle zu missachten

  • extreme Überzeugung, etwas so zu tun, wie man es selbst für richtig hält

Hinter solchen Begünstigungsfaktoren stecken eigene Muster (Überzeugungen, persönliche Wahrheiten), denen Gefühle entspringen. Und Gefühle wirken und leiten - bewusst oder unbewusst...

Doch nur bei etwa einem Viertel der Personen mit solchen inneren-individuellen Faktoren kommt es wirklich zu einem Burnout.

Personen, die zu einem Burnout neigen, scheinen laut Literatur einen inadäquaten Umgang mit Stressfaktoren bzw. Stressoren zu haben. Dabei handelt sich um sehr individuelle Faktoren, die zu Stressempfinden führen.

Abhängig von der Lebenswelt (welche immer auch eine Bezugswelt mit und zu Anderen ist), in die wir hineingeboren wurden und in der wir leb(t)en, bilden wir unsere emotionale Kompetenz im Umgang mit all den Dingen, die uns im Leben begegnen, aus.

Emotionale Kompetenzen können übrigens sehr hilfreich sein, um ein Burnout zu verhindern. Eine Theorie lautet: Je größer die individuelle emotionale Kompetenz ist - desto geringer das Auftreten eines Burnout. Je stärker Burnout hingegen auftritt, desto geringer die emotionale Kompetenz.

Emotionale Kompetenz heißt in diesem Zusammenhang einerseits: Annehmen des Gegenübers ohne Änderungswünsche. Andererseits: Erkennen / Erarbeiten der eigenen Strukturen (also Muster, Glaubenssätze, Motive) sowie Annehmen des eigenen Selbst. Diese plausibel klingende Theorie ist eine Quintessenz aus: Bergner (2005), Lebensmuster erkennen und nutzen, mvg-Verlag

Die Schlussfolgerung aus dieser Theorie wäre also:

Die Summe aus

  1. Klärung der eigenen "inneren Landkarte" (Muster, Glaubenssätze, Einstellungen, Motive,...)

  2. Identifizierung und Bearbeitung von Stressoren

  3. Akzeptieren & Annehmen von Strukturen & Mustern ohne Bewertungen

= Reduzierung des Burnout-Risikos. Hier wird wieder einmal deutlich, warum Coaching so hilfreich sein kann.

Ich wünsche Dir Gelassenheit und das richtige Mass in der Verwirklichung Deiner Ansprüche.



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